Warum unbeschichtete Pfannen gut für die Umwelt sind.
Es liegt in deiner Hand

Warum unbeschichtete Pfannen gut für die Umwelt sind.

Unsere Pfannen sind in fünf Schichten aufgebaut: Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Aluminium, Edelstahl. “Anders als herkömmliche Pfannen, gibt es nicht noch eine zusätzliche Beschichtung darauf. Damit werden die Pfannen völlig schadstofffrei produziert, das war mir bei der Entwicklung der Pfanne ein großes Anliegen“, sagt KITCHIN-Gründerin Gudrun Pfister.

Teflon: eine Ewigkeitschemikalie

Denn bei der Produktion von herkömmlichen beschichteten bzw. Teflon-Pfannen kommt es zu einer enormen Umweltbelastung, weil dabei PTFE freigesetzt wird. Das PTFE gelangt so in unsere Gewässer und in die Luft. Dort wird es von Tieren, Pflanzen und natürlich letztlich auch von uns aufgenommen. Und dort bleibt es dann, denn PFAS sind sehr langlebig und bauen sich nur sehr, sehr langsam ab. Daher spricht man auch von den „Forever-Chemicals“ oder den „Ewigkeitschemikalien“.

Bereits im Dezember 2019 veröffentlichte die Europäische Umweltagentur ein Briefing zur Ausbreitung der PFAS innerhalb der Europäischen Union und die Auswirkungen der chemischen Stoffe auf die Umwelt und damit auch auf uns Menschen: „PFAS sind entweder persistente Chemikalien oder werden zu solchen abgebaut, die sich in Menschen, Tieren und der Umwelt anreichern. Dies erhöht die Gesamtbelastung durch Chemikalien, denen Menschen ausgesetzt sind (Evans et al., 2016) und erhöht das Risiko gesundheitlicher Auswirkungen. Von den relativ wenigen gut untersuchten PFAS gelten die meisten als mäßig bis hoch toxisch, insbesondere für die Entwicklung von Kindern.“

Krebserregend

Zu den gesundheitlichen Auswirkungen zählen demnach unter anderem Schilddrüsenerkrankungen, erhöhte Cholesterin-Spiegel, Leberschäden, sowie Nieren- und Hodenkrebs. Bei ungeborenen Kindern können erhöhte PFAS-Belastungen zu einer verzögerten Entwicklung der Brustdrüse, einer verringerten Reaktion auf Impfungen und einem geringeren Geburtsgewicht führen. Um nur einige der gesundheitlichen Auswirkungen zu nennen.

Auch das österreichische Umweltbundesamt bestätigt die Schädlichkeit der PFAS und damit von Teflon. „Problematisch für die Umwelt sind vor allem die Herstellung und die Entsorgung von PTFE. Bei der Herstellung von PTFE werden unbeabsichtigt verschiedene fluorierte Monomere in die Umwelt (z.B. Wasser und Luft) freigesetzt. Auch nach der Nutzungsphase von z.B. mit PFTE beschichteten Lebensmittelkontaktmaterialien wird die Umwelt belastetet, da PTFE sehr langlebig und robust ist“, so Sabine Enzinger, Pressesprecherin des Umweltbundesamtes.

Und Enzinger betont ebenfalls die gesundheitlichen Folgen für Mensch und Tier: „Laut der Agentur für Toxische Substanzen und Krankheitsregistrierung (Agency for Toxic Substances and Disease Registry) zeigen Tierstudien sowie epidemiologische Untersuchungen, dass stark erhöhte Expositionen mit bestimmten PFAS mit verschiedenen Arten von Schilddrüsenerkrankungen, Krebs, Immuntoxizität, Lebertoxizität, Reproduktions- und Entwicklungstoxizität in Zusammenhang stehen“.

Forever-Pfanne statt Forever-Chemicals

Eine weitere Umweltbelastung entsteht aufgrund der Kurzlebigkeit von Teflon-Pfannen: Alle zwei Jahre sollte man sie entsorgen, sofern die Beschichtung bis dahin überhaupt intakt bleibt. „Das ist auch etwas, was mir bei der Entwicklung unserer Pfanne sehr am Herzen lag: die Nachhaltigkeit“, sagt Gudrun. „Unsere Pfannen bestehen aus sehr langlebigen Materialien, im besten Fall kann man Jahrzehnte damit kochen.“ Unsere KITCHIN Pfanne ist also eine Forever-Pfanne ohne Forever-Chemicals.

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